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Europa (mindestens!) – Das ist fast zu klein für uns!

Posted on April 4th, 2017 | post in AKTUELLES
Peer-Leader-International lebt Weltbürgertum und natürlich Europa

Peer-Leader-International ist eine Jugendorganisation, in der junge Menschen andere junge Menschen zur Übernahme von Verantwortung, zum Engagement, zu großen und kleinen Veränderungsprojekten motivieren. Das geschieht in unterschiedlichsten Dimensionen:

  1. Im Projekt Inklusion versuchen wir neue Zielgruppen zu erschließen, zu verstehen, einzubeziehen, um eine noch größere Vielfalt und noch mehr Sichtweisen in den Teams zu erreichen.
  2. Im Projekt IssWas geht es um gute Ernährung mit guten Zutaten (bio, fair, regional), aber auch ums Zubereiten, Erleben, Genießen, Verkaufen.
  3. Im Projekt FairPlanet versuchen unsere Teams zu verstehen, wo dieser Planet ungerecht ist, warum das so ist und was man dagegen tun kann. Dies schließt Engagement für Geflüchtete im Wohnort, an den Grenzen, in den Camps ein.
  4. Alltäglich versuchen die Teams Klischees aufzubrechen, Rollen zu verändern, Neugierde zu erhalten, Einmischung, Beteiligung zu fördern.

Erfolgreich, wie es scheint: Partner sind mittlerweile Politiker-innen auf allen Ebenen, Ministerien, zivilgesellschaftliche Organisation, Bildungsstätten. Peers werden eingeladen zu Kongressen, Tagungen, Seminaren, in Schulen. Sie führen Workshops durch, halten Vorträge, machen Aktionen. Förderanträge werden genehmigt.

Rezepte

Wie geht das? Welche Zutaten braucht dieses “Menü”?

  1. Grundzutaten: Zuallererst: Wir arbeiten strikt nach dem Prinzip Freiwilligkeit. Niemand muss! Wir arbeiten nach dem Prinzip “Projekt”: Erst kommt das Problem, dann die Frage, dann das Projekt. Wir arbeiten gern mit dem Prinzip Diversität. Je vielfältiger das Team, desto bunter die Ideen, vorausgesetzt Augenhöhe, Respekt, Toleranz sind gewährleistet.
  2. Gewürze: Internationalität ist nicht Ziel sondern Methode. Unsere Partner-Teams in der Ukraine, in Bosnien-Herzegowina, in Israel, Ägypten, Tunesien, in Malawi, Uganda, Südafrika und in Brasilien sind ideale Foren zum Testen von Ideen und ihrer globalen Relevanz:
  3. So hat IssWas einen Nachahmer in Südafrika, ist das Thema Flucht Dauerthema der Partner in Israel und Südafrika, kulturelle Identität Thema in Brasilien und Südafrika, Demokratie natürlich z.B. in Tunesien, Ägypten, Ukraine, Bosnien und bei uns.
  4. Die offenen Grenzen in der EU genießen wir, unseren freien Zugang zu 180 Ländern der Erde ebenso. Wir kennen die Restriktionen für unsere Partner beim Zugang nach Europa, erleben was es heißt sich abzuschotten, sei es in den Visaabteilungen, sei es in den Internierungslagern der EU oder in den Schlauchbooten in der Ägäis oder vor Libyen.
  5. Wir erleben die Folgen von Nationalismus und Rassismus bei vielen Partnern, kennen den Hass zwischen manchen Ländern, erleben die Folgen von falscher Globalisierung, unfairer Handelspolitik, Korruption und schlechter Bildung.
Folgen

Für unsere Teams ist die EU das Mindeste und wir hätten gerne eine Welt ohne Grenzen, ohne Rassismus, Krieg, Nationalismus, Korruption, Klimawandel. Eine Welt des Austauschs und des Ringens nach besten Lösungen. In der EU. Unsere Peers erleben diese Vision im Mikrokosmos von Peer-Leader-International bei Treffen, beim Austausch von Volunteers und bei der Kommunikation. Wir reisen mit unseren Gästen n der EU ohne Grenzstopp, zeigen Länder, in denen eine ethnische Zugehörigkeit, Religion, politische Orientierung kein einziges Bürgerrecht schmälert. Wir wissen, es ist nicht einfach. Wir wissen aber, es geht. Wir können zeigen, dass die Länder der EU – bei allem vergangenen und aktuellen Krisen – aus ihrer Geschichte voller Hass und Diskriminierung gelernt haben und ein Projekt der gemeinsamen Lösung entstanden ist.
Deshalb sind wir natürlich Europäer und werden das Projekt Europa begleiten, fördern, verbessern. Deshalb sind wir aber auch WELTBÜRGER mit dem Ziel, die europäischen Ideen zu promoten und die Vision einer Welt der Vielfalt ohne Grenzen, eine Welt des Ausgleichs und des Dialoges voranzubringen.
Deswegen unterstützen wir “Pulse of Europe” und treten ein für ein gemeinsames Europa.
Vanessa Herdt, Jan Wallschlag

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